Tel. +0172 297 38 20  

  Mail: kontakt@medienpraevention.info

Checkliste für Eltern (1. bis ca. 8. Klasse)

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Tipps zur Vorbeugung von Gefahren im Zusammenhang mit Digitalen Medien und Smartphones

Kinder beim Einstieg ins Internet begleiten

www.internet-abc.de Viele Infos für Kinder (Surfschein-Quiz,. Eltern und Lehrkräfte (Unterrichtsmaterial)
www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/kindermedien - Datenbank für Kindermedien, Infos für Eltern und Multiplikatoren
www.klick-tipps.net - unterschiedliche Themen kindgerecht erklärt; Lernapps, Spieleapps, Unterrichtsmaterialien

Suchmaschinen für Kinder:
www.fragfinn.de    
www.blinde-kuh.de
www.helles-koepfchen.de
Kindersuchmaschinen werden insgesamt wenig genutzt/alternativ den Kindern die Gefahren auf google und Co. erklären (google bspw. ist eine Suchmaschine ohne Altersbegrenzung). Kinder sollten von den Eltern beim Suchen begleitet werden und auf die möglichen Gefahren hingewiesen werden. Mehr zum Thema "Suchen im Internet": www.internet-abc.de/lm/suchen-und-finden.html

Infos zu Kinder Apps
www.appgeprüft.net - Risikobewertungen von bei Kindern beliebten Apps
www.klicktipps.net/apps - Empfehlungen für gute und sichere KinderApps
DJI - Apps für Kinder: eine Datenbank "Apps für Kinder"

Apps für die Bildung einsetzen

Kreativer Spielspaß (basteln, hören, malen, spielen):https://www.surfen-ohne-risiko.net/kreativ/

klick-tipps.net: Hier werden monatlich neue, empfehlenswerte Apps für Kinder vorgestellt

Stiftung Lesen - App Empfehlungen Screencasts: In den App-Rezensionen der Stiftung Lesen können Sie Geschichten-Apps in Ausschnitten kennenlernen und erfahren, wie sie diese in Schule, Elternhaus und Freizeit zum gemeinsamen Lesen einsetzen können. Machen Sie sich selbst ein Bild davon!

www.stiftung-medienpaedagogik-bayern.de: In der Broschüre „Apps sicher nutzen – Mobile Geräte in Kinderhand“ der Stiftung Medienpädagogik Bayern gibt es hilfreiche Tipps und einen App-Check zur Bewertung von Kinder-Apps.

Im klicksafe-Pädagogenbereich findet sich eine Übersicht zu Apps für die Schule. Die Apps sind nach Fächern sortiert. Weiterhin werden die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten im Unterricht beschrieben.

www.letsdigi.de/ - kreatives Medienlernen in der Familie

Lexika und Wiki für Kinder

www.grundschulwiki.zum.de

Spiele

Allgemein empfehle ich bis einschließlich 6. Klasse: Besser Offline- statt Onlinespiele!

Spieledatenbank für Kinder ab 6 Jahren: http://blinde-kuh.de/spiele/

Orientierung zu Spielen gewinnen: 
http://www.spieleratgeber-nrw.de/
http://spielbar.de/

alternativ können Sie auch auf youtube sich trailer zu den einzelnen Spielen ansehen

Hintergrundwissen + Unterrichtseinheiten
https://www.medienpass.nrw.de/sites/default/files/media/U_Material_20130102.pdf

Suchtgefährdung

Einige Tipps aus der Fachwelt der Suchtprävention:

- Seien Sie ein gutes Vorbild.

- Sorgen Sie allgemein für eine verständnisvolle und vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem Kind. Sorgen Sie für eine gute Atmosphäre zu Hause. (Kinder mit Halt neigen weniger zu riskantem Verhalten)

- Setzen Sie sich mit den Merkmalen des autoritativen Erziehungsstils auseinander.

- Verbringen Sie mit Ihren Kindern regelmäßig eine medienfreie und „kreative“ Zeit. Sorgen Sie für regelmäßige medienfreie Tage.

- Führen Sie regelmäßig Gespräche (Familienkonferenzen) mit Ihrem Kind! Sprechen Sie u.a. über die Anwendungen, die das Kind am Handy nutzt (Spiele, Whatsapp, Youtube usw.)

- - Wählen Sie einen geeigneten Rahmen. Bewerten Sie es nicht sofort. Machen Sie sich zuerst ein Bild und zeigen Verständnis.

- - Fassen Sie die Inhalte des Gesprächs zusammen

- - Sagen Sie Ihre Meinung (zuerst Positives herausstreichen)

- - Gemeinsam Regeln und Konsequenzen vereinbaren.

- - Vereinbaren Sie (am besten zusammen mit den Kindern) feste Zeiten, in dem Medien genutzt werden dürfen wie z. B.:

- Kind bekommt Handy nur zu bestimmten Zeiten.

- Handy nur am Wochenende

- Keine Geräte während Hausaufgaben, Essenszeiten usw.

- Mediennutzung erst nach Pflichterledigung wie Hausaufgaben, Zimmer aufräumen etc.

- Abends wird Handy etc. an einen bestimmten Platz gelegt

- Nehmen Sie sich den www.mediennutzungsvertrag.de zur Hilfe

- Klingeltöne und Summ-Geräusche für Erhalt von Nachrichten deaktivieren.

- Reduzieren Sie die Verfügbarkeit des Handys und weiteren Neue Medien mit Hilfe von technischen Eingriffen (Nutzen Sie Kindersicherungssoftwares wie kidsplace , screen time, Salfeld.de (sind als Apps in den üblichen Stores erhältlich))

- Keine Flatrate als Handyvertrag

- Zu Hause W-Lan zumindest zeitweise abstellen

- Schützen Sie zu Hause alle entsprechenden Geräte mit Passwort.

- Installieren Sie auf Ihrem und dem Handy des Kindes Apps wie bspw. Quality Time. Mit dieser App kann man sehen, welche Anwendungen wie oft genutzt wurden. Gute Grundlage für Gespräche. Neuere Betriebssysteme bieten diesen Überblick schon als Standard an.

- Thematisieren Sie Sinn und Unsinn von Social Media Posts (die meisten Posts sind aus Sicht der Kinder nicht wichtig).

- Beäugen Sie Onlinespiele kritisch. Viele sind süchtig machend.

- Ebenso können Apps wie Instagram oder Snapchat süchtig machen. (Stichworte: Woher bekommt mein Kind Anerkennung und innere Zufriedenheit?)

Snapchat, Instagram, Youtube, Whatsapp, Tic Toc etc. (sind untern den meist genutzten Apps) kennen lernen

- lassen Sie sich von Ihren Kindern die App erklären
- nutzen Sie selbst zumindest temporär die App
- erkundigen Sie sich mit Hilfe von Youtube Clips (bitte dort selbst recherchieren)
- gehen Sie auf die Website klicksafe.de; zum Beispiel

Snapchat: www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/apps/snapchat/
Whatsapp: www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/whatsapp/
Instagram: www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/soziale-netzwerke/instagram/ 

Auswirkung auf die allgemeine Gesundheit und das Lernverhalten

Achten Sie auf die Summe der Zeit, die Ihr Kind vor Bildschirmen insgesamt täglich verbringt.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich viel bewegt und nicht zu viel sitzt (aufgrund von Medienkonsum: „Zu langes Sitzen ist ein Risikofaktor, ähnlich wie Rauchen“, UNI Regensburg)

Ermöglichen Sie Ihrem Kind sportliche Tätigkeiten und zwar sollte Spaß dabei sein. Denken Sie auch an Geräte, die die Bewegung in der Wohnung fördern. (z.B. Tischtennisplatte, Basketballkorb)

Geräte sollten auch aufgrund des Blaulichts nicht vor dem Einschlafen genutzt werden. Bei vielen Geräten kann man mittlerweile das Blaulicht deaktivieren.
(„Wie ein Koffeineffekt!“ – Christian Kajochen, Uni Basel)  

Häufige Nutzung von digitalen Medien kann zu innerer Unruhe, Ungeduld, Unwohlsein und Konzentrationsmangel führen: wissenschaftlicher Beitrag: www.youtube.com/watch?v=eeectcCndRc

Bereich Werbung, Wertevermittlung und Vorbilder

Kinder werden heutzutage noch intensiver und häufiger durch Werbung und Vorbilder aus Bildschirmen beeinflusst als in der Vergangenheit. Sprechen Sie mit ihren Kindern über deren Stars und Vorbilder. Schauen Sie sich gemeinsam entsprechende Inhalte auf youtube, instagram und Co. an.

Handystrahlung

Thematisieren Sie den Flugmodus (Geräte strahlen dann nicht mehr)

Telefonate kurz halten oder Lautsprecher nutzen.

Handy sollte im Onlinemodus nicht längere Zeit in Körpernähe sein. Und nachts nicht neben dem Bett.

Sh. Film „Thank you for calling“ (DVD) - wissenschaftliche Dokumentation

„Sicher im Netz“

Allgemeine Infos: www.surfen-ohne-risiko.net

Mein Tipp: Jede/r sollte sich gut überlegen, ob und was er über whatsapp und Co. postet oder teilt, denn diese Inhalte können gespeichert und dokumentiert werden und gegen uns verwendet werden.

Fake News
Lügen und Fake News im Internet erkennen: https://www.youtube.com/watch?v=8v0WeoDRt3Y&list=PLtHYEGxUm5velEl_GvyuGIrNLHfbMUG2y&t=0s&index=2
aktuelle Meldungen www.computerbetrug.de

Gerüchteküche - Karte und Naschrichten zu Gerüchten in Deutschland und anderen Ländern: https://hoaxmap.org/

Aufklärungsfilme (verschiedene Themen) auf Youtube. Suchbegriff „Sheeplive-Filme“

https://www.schau-hin.info/informieren/medien/chatten/wissenswertes/youtube.html

Abzocke - In-App Käufe lassen sich in den Betriebssystemen in der Regel deaktivieren. Reflektieren Sie mit Kindern übergeordnete Ziele. Lassen Sie Ihr Kind auf etwas sparen (bspw. neues Fahrrad). Das kann Ihr Kind stärken in seiner Entscheidung NEIN zu In App Käufen zu sagen.

Kontakt mit Fremden!
Toller Film dazu: The Dangers Of Social Media https://www.youtube.com/watch?v=6jMhMVEjEQg

Profilbilder der eigenen Kinder thematisieren.
Profilbilder und weitere Online Bilder können eine „Einladung“ darstellen“. Für Profilbild geeignet: Gegenstände, eigene Zeichnung, Landschaften, aber nicht die eigene Person oder zumindest nicht erkennbar.

Cybermobbing:
Auch aus diesem Grunde empfiehlt es sich regelmäßig auf die Geräte zu schauen (am besten gemeinsam) Notfalls professionelle Hilfe holen! Kind klarmachen, dass das eine No Go Area ist = Straftat.
Mobbingfälle sofort Eltern oder anderen Erwachsenen melden! Filme dazu https://www.youtube.com/ Truth be told: Folge 1: Elisabeth berichtet über ihre Erfahrungen mit Cyber-Mobbing

Pornographie:
https://www.youtube.com/watch?v=IupWvWkrDpU

Weitergabe von Bildern: Ohne Erlaubnis der entsprechenden Person (und der Eltern) darf kein Bild an Dritte versendet werden, vor allem keine peinlichen Bilder oder Nacktbilder. Man macht sich strafbar, zerstört Freundschaften usw. Sollte in Form von Gespräch thematisiert werden.

Sexting, Videos: www.youtube.com/watch?v=0NwazkdfgXY oderwww.youtube.com/watch?v=LnGLbyIUdzA

Sparsam mit persönlichen Daten umgehen: Thematisieren Sie, was persönliche Daten sind und was der lockere Umgang damit für Konsequenzen haben kann.

Sichere Passwörter verwenden; Handy Passwort schützen! Besser kein Muster am Handy verwenden, da unsicher. Mehr Infos: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Passwoerter/passwoerter_node.html

Angstmachende Kettenbriefe nicht weitersenden. Vermitteln Sie Ihren Kindern, dass sie sich immer an Sie vertrauensvoll wenden können!

Antiviren Software sollte auf dem Handy installiert sein. Besser kostenpflichtige, dafür ohne Werbung

Sicherheitseinstellungen zu den Sozialen Netzwerken finden Sie unter www.klicksafe.de/materialien

Videos als Gesprächsgrundlage für viele verschieden Themen:  http://www.phonesmart-share.de/eltern.html

Unfallgefahr

- Keine Handynutzung im aktiven Straßenverkehr
- Vorsicht mit Kopfhörern auf der Straße

Pubertät

Buchtipp: Jugendjahre, Remo H. Largo

Viele pubertäre Verhaltensweisen werden durch den Medienkonsum verstärkt.

Suchen Sie immer wieder das Gespräch mit Ihren Kindern während der Pubertät. Gewähren Sie Freiräume und übertragen mehr Verantwortung! Lassen Sie schrittweise los. Sie haben nicht alles in der Hand!

Eltern vernetzen sich!

Vernetzen Sie sich mit anderen Eltern!

Sprechen Sie die Mediennutzung in den Klassenelternabenden an!

Besuchen Sie medienfreie Veranstaltungen (Reitercamps etc.)

Besuchen Sie Elternkurse wie "Hilfe mein Kind pubertiert" oder "Starke Eltern, starke Kinder"

Bleiben Sie entspannt. Es ist völlig normal, dass es in der Erziehung Schwierigkeiten gibt:-)

 

Haben Sie Anregungen? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!mir bitte!

Kontakt:

Martin Seidl
Tel. 0172 2973820 oder 08063 2249960
Zum Kaiserblick 21a, 83620 Feldkirchen-Westerham

Veranstaltungen

Internet vs. Bibliothek Workshop
Grundschule Am Hedernfeld, München
Juli 2019, 4. Klassen

PhoneSmart Workshops und Elternvortrag
Johann-Winklhofer Realschule, Landsberg
Juni 2019, 5. Klassen

Internet vs. Bibliothek Workshop
Grundschule Miesbach
Mai 2019, 4. Klassen

Fortbildung für Schulsozialarbeiter
Niepars, Landkreis Pommern-Rügen
April 2019

Internet vs. Bibliothek Workshop
Grundschule Kelbethstraße
Juni 2020, 4. Klassen

PhoneSmart Workshops und Elternvortrag
Johann-Winklhofer Realschule, Landsberg
vorauss. Juni 2020, 5. Klassen

Über mich

Martin Seidl, Diplom Sozialpädagoge (FH), Suchtpräventionsfachkraft (AJ Bayern). Seit 12 Jahren über 300 Workshops und Vorträge zu Smartphones, Medienerziehung und Suchtprävention

Kontakt

Zum Kaiserblick 21a, 83620 Feldkirchen-Westerham

  kontakt@medienpraevention.info

0172 297 38 20

Einsatzgebiete

Workshops und Vorträge im Bereich der Medienprävention führe ich bundesweit durch mit Schwerpunkt Bayern, Oberbayern, Regensburg, Kehlheim, Ingolstadt. München, Landkreise Landsberg, Ebersberg, Erding, Altötting, Mühldorf, Fürstenfeldbruck, München, Miesbach, Bad Tölz, Traunstein, Starnberg, Berchtesgadener Land, Garmisch, Freising und Weilheim.

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