Workshopergebnisse & Reflexionsfragen zum Film "I forgot my phone"

"I forgot my phone" -  Auch schon mal passiert? Wie geht's dir dabei? Schon mal ausprobiert ohne Handy durch die Welt zu laufen?

Schau's dir an aus der Sicht einer jungen Amerikanerin und sag deine Meinung! Wie beeinflusst das Smartphone unser Denken, Fühlen und Handeln? Wie wären die Situationen ohne Handy gelaufen? Was ist dir wirklich wichtig im Leben?

 

 

Eine Workshopgruppe der Klasse 7 aus der Mittelschule Bad Aibling hat sich den Film genauer angesehen und aus den einzelnen Szenen einiges heraus gelesen:

"Wenn das Handy im Bett dabei ist, dann gibt es

- kein Kuscheln, kein Sex,

- keinen "Guten Morgen" - Gruß,

- keinen Blickkontakt.

 

"Beim Bowling finde ich das Handy total unpassend, da sich keiner mehr freut wenn du einen Strike machst. Es gibt kein Miteinander mehr."

"Wenn alle auf das Smartphone schauen, dann lacht keiner mehr beim Bowling."

 

"Wenn beim Joggen das Handy dabei ist, kann es passieren, dass man die Natur nicht mehr wahrnimmt."

"Ohne Smartphone würden sie zusammen etwas unternehmen."

 

Im Cafe ist jeder mit sich selbst und seinem Handy beschäftigt. Es gibt keine guten Gespräche.

 

"Beim Heiratsantrag

- sollte man kein Handy zum Fotografieren nutzen, weil man sich dann nicht mehr auf die Braut konzentriert."

- geht es um den magischen Augenblick und der kann verloren gehen, wenn man fotografiert."

 

"Beim Schaukeln sollte man sich bewegen und Spaß haben. Wenn man dort mit dem Smarftphone spielt, hat man keine Bewegung und keinen Spaß."

"Wenn das Handy dabei ist, wird alles gefilmt und nichts erlebt!"

Dieser Film veranschaulicht auf beeindruckende Weise wie sehr das smarte Handy unseren Alltag mitbestimmt.

Methode 1 zum Film:

Jeder von euch malt einen Kreis auf ein Blatt Papier. Das Thema ist: Wie verbringt ihr euren Tag. Teilt den Kreis in Kuchenstücke ein und macht die Kuchenstücke entsprechend unterschiedlich groß je nachdem wie viel Zeit ihr mit was verbringt. Gibt es dabei auch ein Kuchenstück nur für die Smartphone Nutzung? Seid dabei ehrlich zu euch selbst. Vergleicht das Ergebnis in Kleingruppen eurer Klasse.

Im zweiten Schritt überlegt ihr inwiefern eurer Handy für die jeweiligen Kuchenstücke eine Rolle spielt. Beklebt zum Beispiel die Kuchenstücke mit blauen Punkten (= Handy spielt eine Rolle) und roten Punkten (=Handy spielt sehr wichtige Rolle) und keinen Punkt (= Handy spielt keine Rolle).

In der gemeinsamen Reflexion könnt ihr euch die Fragen stellen:

  • Wie wären die verschiedenen Tätigkeiten ohne Handy?
  • Warum spielt mein Handy in der Situation xy eine große Rolle?
  • Welche Vor- und Nachteile hat der Gebrauch deines Handys?
  • Seid ihr vom Handy abhängig?

 

Methode 2 zum Film:

Seht euch den Film zuerst in Ruhe an - ohne Kommentare.

Seht ihn euch ein 2. Mal an und stoppt bei den einzelnen Sequenzen. Überlegt euch dazu:

  • Was habt ihr in der Szene wahrgenommen?
  • Was war Ziel der Akteure in der Szene? (Was hatten die eigentlich vor?)
  • Kennt ihr ähnliche Situationen?
  • Ist das Verhalten im Film süchtig oder gar krank oder einfach normal?
  • Wie wäre dier Szene ohne Handy abgelaufen?
  • In welchen Situationen im Leben ist das Handy...
    • unangemessen
    • ok
    • gefährlich
    • nützlich
    • verboten? Schreibt eure Ergebnisse auf Moderationskärtchen...weiteres findest du hier

 

Methode 3:

Schafft ihr es als Klasse einen Tag lang auf das Smartphone zu verzichten?

Wie läuft dann die Kommunikation und der Informationsfluss?

Was könntet ihr als Gruppe an diesem Tag gemeinsam machen?

 

Über mich

Martin Seidl, Diplom Sozialpädagoge (FH), Suchtpräventionsfachkraft (AJ Bayern). Seit 12 Jahren über 300 Workshops und Vorträge zu Smartphones, Medienerziehung und Suchtprävention

 

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Workshops und Vorträge im Bereich der Medienprävention führe ich bundesweit durch mit Schwerpunkt Bayern, Oberbayern, Regensburg, Kehlheim, Ingolstadt. München, Landkreise Landsberg, Ebersberg, Erding, Altötting, Mühldorf, Fürstenfeldbruck, München, Miesbach, Bad Tölz, Traunstein, Starnberg, Berchtesgadener Land, Garmisch, Freising und Weilheim.